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Sterbegeldversicherung: Beisetzung oder Entsorgung

06.03.2017 14:55

Es wird immer wieder über die Sinnhaftigkeit der Sterbegeldversicherung diskutiert. Auch Portfolio International hat dies im Artikel „Beisetzung oder Entsorgung“ zum Thema gemacht. – Doch die Ansprüche im Todesfall sind nicht mehr dieselben wie noch vor einigen Jahren. – Warum sollte ich als Kunde eine Sterbegeldversicherung abschließen? Welche Mehrwerte bietet mir die Sterbegeldversicherung bezüglich der gestiegenen Erwartungen in Bezug auf die Todesfallleistungen und Wünsche der potenziellen Versicherungsnehmer? Und was gibt es sonst zu beachten?

WIFO hat für Sie bei Monuta Versicherungen - einem Spezialisten im Bereich Sterbegeldversicherung – für Sie nachgefragt!


Es ergibt sich immer wieder Kritik an der Sinnhaftigkeit einer Sterbegeldversicherung. Warum ist diese Art der Versicherung aus Sicht der Monuta sehr wohl ein wichtiges Thema?

Leider ist der Irrglaube, dass die Krankenkasse oder der Arbeitgeber für die Kosten der Bestattung aufkommen, immer noch weit verbreitet. Für die Finanzierung der Beisetzung sind aber die Hinterbliebenen verantwortlich. Wer seine Familie vor dieser finanziellen Belastung bewahren will, muss privat vorsorgen.

Anstatt einer Sterbegeldversicherung wird häufig zu einer Risikolebensversicherung, einem Fondssparplan oder dem Ansparen von Eigenkapital auf einem Sparbuch geraten.

Nehmen wir die Risikolebensversicherung als Beispiel. Eine Risikolebensversicherung ist hauptsächlich auf die Absicherung von Kreditverträgen ausgelegt, die oft in jüngeren Lebensjahren eingegangen werden – und beim Versicherungsschutz gelten Altersgrenzen. Nur wenn der Todesfall vorher eintritt, kommt es zur Auszahlung. Andernfalls verfallen die über viele Jahre hinweg eingezahlten Beiträge.

Eine Risikolebensversicherung mag sinnvoll sein. Sie ist jedoch keine Alternative zu einer Sterbegeldversicherung. Da die Sterbegeldversicherung immer zweckgebunden ist, zählt die Versicherungssumme zum Schonvermögen und bleibt auch dann erhalten, wenn z. B. infolge von Arbeitslosigkeit Sozialleistungen in Anspruch genommen werden müssen oder Pflegebedürftigkeit eintritt. Die Versicherungssumme ist also dauerhaft geschützt und wird garantiert ausgezahlt – ohne Wenn und Aber.

Einen direkten Vergleich verschiedener Vorsorgeformen, der die Unverzichtbarkeit einer Trauerfall-Vorsorge aufzeigt, finden Sie hier.

Wie im Artikel beschrieben wird, ...

... sind die Wünsche der betroffenen Personen nicht mehr dieselben wie noch vor Jahren. Der Trend geht z. B. immer mehr Richtung Feuerbestattung, aber auch das Beerdigen in Waldarealen oder anonyme Bestattungen spielen eine Rolle. Welchen Mehrwert bietet hier der Abschluss bei der Monuta? Wie flexibel sind die Leistungen im Todesfall, wenn eine Sterbegeldversicherung bei der Monuta abgeschlossen wird?

Die Monuta Trauerfall-Vorsorge ist mehr als eine Versicherung. Wir sind den Hinterbliebenen in der schweren Zeit der Trauer eine helfende Hand und geben unseren Kunden schon zu Lebzeiten die Möglichkeit, ihren Abschied selbstbestimmt zu gestalten.

Um individuelle Wünsche berücksichtigen zu können, bietet die Monuta Ihren Kunden die größtmögliche Flexibilität beim Abschluss der Versicherung. Die Versicherungssumme ist frei wählbar (3.000 bis und 15.000 Euro) und auch die Beitragszahlung ist flexibel (z. B. monatlich oder per Einmalbeitrag).

Eine wichtige Unterstützung für den Kunden ist das Monuta Scenarium, ein Leitfaden zur Festlegung der Wünsche für die eigene Bestattung. Hier kann genau festgehalten werden, wie der Kunde sich seine Bestattung vorstellt. Dazu gehört sowohl die Bestattungsart, z. B. Erd-, Feuer- oder Seebestattung, als auch Details wie Kleidung, Musik und Gästeliste.

Wer nicht nur Anweisungen hinterlassen, sondern die Organisation der Bestattung bereits zur Lebzeiten festlegen will, kann eins unserer Bestattungspakete wählen. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bestattungsfürsorge (DBF) bieten wir die Pakete Basis, Komfort, Premium und Heimat an. Gemeinsam mit der DBF plant der Kunde zu Lebzeiten seine Bestattung und die Hinterbliebenen müssen sich im Ernstfall um nichts mehr kümmern. Weitere Informationen zu den Paketen finden Sie hier.

Worauf sollte man aus Sicht der Monuta beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung sonst achten?

Ein besonders wichtiger Hinweis ist hier die namentliche Nennung eines Bezugsberechtigten. Wird bei Abschluss einer Sterbegeldversicherung keine bezugsberechtigte Person eingetragen, wird die Versicherungsleistung im Sterbefall an den Versicherungsnehmer bzw. dessen gesetzliche Erben ausgezahlt. Hierfür ist das Vorlegen des Erbscheins zwingend erforderlich. Bedenken Sie, dass von der Antragstellung für den Erbschein beim zuständigen Nachlassgericht bis zur tatsächlichen Ausstellung oft mehrere Wochen vergehen!

Der Abschluss einer Sterbegeldversicherung ist immer sinnvoll und wichtig, damit das Kapital im Todesfall schnell verfügbar ist und die Hinterbliebenen keiner finanziellen Belastung ausgesetzt sind.

Die Monuta möchte Ihren Kunden die ganzheitliche Vorsorge vermitteln. Hierzu zählt neben der finanziellen auch die rechtliche und organisatorische Absicherung. Wir bieten in Zusammenarbeit mit der DBF die Organisation der Bestattung an (s. o.) und auch in der rechtlichen Vorsorge unterstützen wir unsere Kunden – mit anwaltlich geprüften Vordrucken für Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Sorgerechtsverfügung.

Die vollständige Absicherung unserer Kunden ist uns ein großes Anliegen. Weitere Informationen zur Trauerfall-Vorsorge sowie unsere kostenlosen Vorsorgedokumente finden Sie unter www.monuta.de.

Downloads und weitere Informationen

Ihr Ansprechpartner bei WIFO

Julia Kornmüller
Expertin Angebot

Tel: 07242 / 930-200
Fax: 07242 / 930-505

Mail: j.kornmueller@wifo.com


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