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Risiko-LV: Warum sich beide Etlernteile für den Todesfall absichern sollten

15.05.2017 13:23

„Eine Risikolebensversicherung ist oft ein Muss - und das beileibe nicht nur für Familienväter“ heißt es in den einleitenden Worten eines aktuellen Artikels auf Pfefferminzia.de.

Nur 23 Prozent der Frauen haben laut einer aktuellen Forsa-Studie eine Risikolebensversicherung.

Doch woran liegt es das Menschen die eigenen Wertsachen absichern, nicht aber das eigene Leben? Worauf sollte man bei der Absicherung in der Risikolebensversicherung achten? Was ist „Vitality aus dem Hause der Dialog und für welche Kunden kommt dieses speziell Konzept in Frage?

WIFO hat für Sie bei der Dialog, dem Spezialversicherer für biometrische Risiken für Sie nachgefragt.


1.) Woran liegt es aus Sicht der Dialog, dass immer noch sehr viele Menschen die eigenen Wertsachen absichern, aber nicht das eigene Leben?

Die Ursachen für dieses einseitige Verhalten liegen in der Psyche des Menschen. Das „eigene Leben“ ist ein abstrakter Begriff, während Wertgegenstände greifbar und damit „naheliegend“ sind. So versichern wir Gegenstände im Wert von tausend Euro, während der Wert der Arbeitskraft, der in die Millionen geht, sehr oft unversichert bleibt. Dazu kommt ein zweiter psychologischer Aspekt: Tod und Krankheit sind unangenehme Begleiterscheinungen des Lebens, die gern verdrängt werden. Umso mehr bedarf es der Aufklärung durch Verbraucherverbände, Versicherungswirtschaft und den Staat, um die Notwendigkeit der Absicherung biometrischer Risiken jedermann vor Augen zu führen.

2.) Welche Möglichkeiten der Ansprache sieht die Dialog, um hier ein Umdenken bei den Kunden zu erreichen?

Der Makler sollte seine Kompetenz und seine guten Kundenbeziehungen verstärkt nutzen, um seine Kunden von der Notwendigkeit biometrischer Absicherungen zu überzeugen.

Die Argumentation bei der Risikolebensversicherung sollte als erstes weg von der Kapitallebensversicherung, die wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase unattraktive geworden ist, zur RLV führen. Hier bekommt der Kunde für kleines Geld eine zuverlässige Todesfallvorsorge. Besonders die Familienabsicherung sollte vom Makler in den Mittelpunkt gestellt werden. Die Dialog liefert in ihrem Internet-Auftritt und auf ihrer Berater-App Praxisbeispiele. Die Tarifvarianten „Sparplan“ und „Zeitrente“ enthalten auch Sparmöglichkeiten für den Verbraucher.

In der Berufsunfähigkeit wirkt der vergleichsweise hohe Preis für viele abschreckend. Deswegen ist es erforderlich, in der Beratung differenziert vorzugehen. Junge Leute (Berufseinsteiger, Existenzgründer, junge Familien) können eine risikoadäquate, also altersabhängige Versicherung abschließen (bei der Dialog SBU-solution), die wegen des geringen Risikos junger Leute, berufsunfähig zu werden, sehr günstig ausfällt. Soll es eine Arbeitskraftsicherung gegen feste Prämie sein bei der Dialog SBU-professional), so ist zu prüfen, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung am  besten passt. Die Dialog empfiehlt die deutlich günstigere Erwerbsunfähigkeitsversicherung (SEU-protect) für Handwerker oder Personen mit künstlerischem Beruf, die Berufsunfähigkeitsversicherung dagegen in erster Linie für die Angehörigen akademischer und kaufmännischer Berufe. Auch vergleichsweise günstige Grundfähigkeitsversicherungen werden im Markt angeboten. Grundsätzliche Informationen zur Notwendigkeit einer Arbeitskraftabsicherung finden sich mit Praxisbeispielen  im Internet-Auftritt und auf der Berater-App der Dialog. Fakt ist, dass jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland vor Erreichen des Pensionsalters berufsunfähig wird und die Folgen eines Verdienstausfalls dramatisch sind. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht bei weitem nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

3.) Worauf sollte man aus Sicht der Dialog beim Abschluss einer Risikolebensversicherung achten? Haben Sie hier Hinweise für die Verbundpartner der WIFO?

Die Höhe der Versicherungssumme sollte so bemessen sein, dass die Familie im Todesfall des Haupternährers finanziell ausreichend abgesichert ist. Als Faustregel gilt das Fünffache des Jahreseinkommens. Bei der Auswahl der Police ist darauf zu achten, dass der individuelle Bedarf des Kunden erfüllt und seine finanzielle Situation berücksichtigt sowie nicht ein Zuviel an Prämie gezahlt wird. Um es zu verdeutlichen: Die Dialog als führender Spezialist für die Absicherung biometrischer Risiken bietet drei verschiedene Beitragszahlungsvarianten an: gegen laufenden Beitrag, als Einmalzahlung oder risikoadäquat, welch letztere Variante bei jüngeren Kunden zu einer deutlichen Beitragsentlastung führt. Für den Versicherungsverlauf kann unter fünf verschiedenen Varianten gewählt werden: konstant, linear fallend, annutitätisch fallend, jedes Jahr völlig frei wählbar, Zeitrente oder Sparplanabsicherung. Ein Beispiel: Wird für eine Baufinanzierung der konstante Verlauf gewählt, so wird gegen Ende der Vertragslaufzeit immer mehr unnötige Prämie gezahlt. Wird der linear fallende Verlauf gewählt, ist über einen großen Zeitraum der  Vertragsdauer die Restschuld nicht vollständig abgesichert. Beim annutitätischen Verlauf entspricht die Prämie zu jedem Zeitpunkt exakt der Höhe der Restschuld.

4.) Durch „Vitality“ ergeben sich für einen Abschluss bei der Dialog neue Möglichkeiten. Für welche Kunden ist dieses Programm ganz besonders geeignet und warum?

Die seit Anfang 2017 am Markt befindlichen Tarife RISK-vario® Vitality und RISK-vario® Premium Vitality stellen eine Kombination aus den erfolgreichen Risikoleben-Produkten der Dialog mit dem von der Generali in Deutschland entwickelten Programm Generali Vitality dar. Mit diesem Versicherungsprogramm wird gesundheitsbewusstes Verhalten gefördert, um Lebensqualität und Gesundheit der Kunden zu verbessern. Das Programm richtet sich an jedermann, möchte aber in erster Linie Versicherungsnehmer dafür begeistern, sich körperlich zu betätigen, gesund zu ernähren und regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Jede dieser Aktivitäten ist mit einem Punktekatalog verbunden. Die angesammelten Punkte definieren einen Status von Bronze über Silber und Gold bis hin zu Platin, der zu steigenden Rabatten bei der Versicherungsprämie führt. Im Platin-Status beträgt die Prämienersparnis bis zu 11 Prozent. Die Teilnahme an dem Programm ist freiwillig, die Normalprodukte werden auch weiterhin angeboten. Für den Monat Juni 2017 plant die Dialog die Markteinführung auch ihrer Berufsunfähigkeitstarife in der Kombination mit Generali Vitality.

Weitere Informationen dazu unter www.dialog-leben.de

Ihr Ansprechpartner bei WIFO

Rosalinda Cascio
Expertin Angebot

Tel.: 07242 / 930- 200
Mail: r.cascio@wifo.com

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