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Kinder werden immer häufiger für die Pflege ihrer Eltern zahlen müssen

02.11.2016 10:45

„Beispielfall Thüringen – Kinder werden immer häufiger für die Pflege ihrer Eltern zahlen müssen“ lautet ein Artikel auf Pfefferminzia.de. Die Pflege ist also in aller Munde, trotzdem kommt die Pflegerentenversicherung nicht wirklich am Markt an. Wir wollten von einem Versicherer wissen warum die Absicherung des Pflegefalls so unterschätzt wird, welche Alternativen zur Pflegerentenversicherung gibt es im Hause Volkswohl Bund und warum ist eine Absicherung der Pflege eigentlich so wichtig? Nachfolgend die Stellungnahme aus dem Hause des Versicherers:

1. Wo sehen Sie die Gründe dafür, dass die Pflegerentenversicherung seit einiger Zeit nicht am deutschen Markt ankommt?

Das Pflegerisiko ist den Deutschen durchaus bewusst. Das zeigen Umfrage immer wieder. Doch dieses Risiko erscheint den meisten Kunden noch unendlich weit weg und wird deshalb auch am leichtesten verdrängt. Besonders jüngere Menschen geben zu, dass sie sich mit dem Thema Pflege nicht gerne beschäftigen. Trotz des vorhandenen Pflegerisikos, der bestehenden Ängste und des Wunsches, die eigenen Kinder „außen vor“ zu halten, hat nur eine kleine Minderheit eine private Pflegeversicherung abgeschlossen.

Ein weiterer Grund kann auch im begrenzten Budget liegen, das in der Regel bei jedem Kunden den Rahmen für die Beratung vorgibt. Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat und womöglich noch einen Betrag übrig hat für eine private Rentenversicherung, der ist, wenn die Pflegerentenversicherung auf den Tisch kommt, eher bereit zu verzichten.

2. Welche Argumente können Versicherungsmakler gegenüber Kunden vorbringen, die sich auf Grund jungen Alters aktuell noch nicht mit der Pflegethematik beschäftigen (z.B. junge Eltern) ?

Der VOLKSWOHL BUND hat sich genau auf diese Kundengruppe mit den PLUS-Tarifen eingestellt. Gegen einen geringen Aufpreis ergänzen wir die BU oder €XISTENZ um einen Pflegebaustein, der die Leistung nahezu verdoppelt und nach Ablauf der Versicherung das Recht auf eine anschließende Pflegerentenversicherung ohne neue Gesundheitsprüfung verbrieft. So erhält der Kunde einen ersten, wichtigen Schutz für den Pflegefall und ist für das Thema gewonnen. Der PLUS-Baustein ist eine kostengünstige Lösung – im Vergleich zu einer eigenständigen Pflegerentenversicherung – und er stellt eine gute Möglichkeit dar, das „ungemütliche“ Pflegethema beim Kunden frühzeitig anzusprechen.

3. Inwiefern würde eine Absicherung über die Pflegerentenversicherung beim VOLKSWOHL BUND in der im Artikel genannten Situation helfen?

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen nicht aus, um die tatsächlichen Kosten für Pflege zu decken. Etwa 3000 Euro kostet derzeit ein vollstationärer Heimpflegeplatz im Bundesdurchschnitt. Je nach Pflegestufe zahlt die Pflegekasse hierfür 1.064,- bis 1.995 Euro. Erstattet werden nur Kosten für reine Pflegeleistungen. Unterkunft und Verpflegung müssen Betroffene oder ihre Angehörigen aus eigenen Mitteln aufbringen. Das wissen viele Menschen nicht. Schon heute kann die durchschnittliche Versorgungslücke bis zu 1500 Euro im Monat betragen. Mit einer privaten Pflegeversicherung lässt sich das finanzielle Risiko zumindest deutlich senken. Unsere PflegeVorsorge schützt, rechtzeitig abgeschlossen, die Familie und sogar die Familien der Kinder vor dieser finanziellen Belastung.

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