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Infektionsklausel für alle Berufe: Unverzichtbar oder unnötig?

20.06.2016 15:41

In einigen Artikeln wurde zu Beginn des Jahres die Sinnhaftig- oder Sinnlosigkeit der Infektionsklausel diskutiert. In unserer aktuellen Ausgabe der WIFO-Newsletters haben wir für Sie einen der Anbieter einer Infektionsklausel für alle Berufe zu Wort kommen lassen.

„Infektionsklausel ja oder nein? Und was spricht für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitspolice mit Infektionsklausel“ fragten wir bei der Vertriebsunterstützung der Continentale Lebensversicherung. Lesen Sie nachfolgend die Stellungnahme zu dieser Thematik:

"Es gibt Berufstätige, die auf Grund einer Infektion ihre berufliche Tätigkeit nicht mehr ausüben dürfen. Dabei müssen sie durch die Infektion in ihrer eigenen Berufsausübung gar nicht beeinträchtigt sein. Es ist ausreichend, wenn sie Krankheitserreger an oder in sich tragen und so eine Ansteckungsgefahr für andere Personen besteht. D. h. der Versicherte könnte faktisch aktuell in seiner Fähigkeit seinen Beruf uneingeschränkt auszuüben nicht eingeschränkt sein, ihm die Ausübung durch ein behördliches Arbeitsverbot aber nicht möglich sein. Dies betrifft vor allem Berufe mit erhöhtem Infektionsübertragungsrisiko wie z.B. Medizinern, Beschäftigte in Krankenhäusern, Gastronomen, Bäcker, Metzger, Kindergärtner.

Nun gibt es eine Kontroverse darüber ob dies mit der marktweit verbreiteten BU-Definition (Berufsunfähigkeit in Folge von Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls….) abgesichert wäre oder nicht und ob die Einführung von Infektionsklauseln zu einer Veränderung der rechtlichen Betrachtung führt.

Egal wie ein Gericht interpretieren würde ob nun eine Infektionsklausel grundsätzlich durch die „ursprüngliche BU-Definition“ gedeckt ist oder eine Infektionsklausel zu einer Verengung des „ursprünglichen BU-Begriffs“ führt, wichtig ist doch, dass eine Infektionsklausel in den Versicherungsbedingungen das Ganze für den Kunden transparent macht, er es direkt nachlesen kann, und es keine Unwägbarkeit gibt ob es nun Teil oder kein Teil der „ursprünglichen BU-Definition“ ist.

In einer solchen Situation schaffen Versicherer, in deren Bedingungswerk eine Infektionsklausel enthalten ist, dem Kunden und dem Vermittler Transparenz und Sicherheit. Es gibt keine Unwägbarkeit, ob eine Infektionserkrankung mit behördlichem Tätigkeitsverbot unter die BU-Definition in den Versicherungsbedingungen fällt. Der Kunde weiß zuverlässig, dass er ggf. als Träger einer Erkrankung im Fall und für die Dauer eines entsprechend langen behördlichen Tätigkeitsverbots unter den in der Infektionsklausel genannten Voraussetzungen auf jeden Fall Versicherungsschutz hat."

Weitere Informationen zur BU von der Continentale Lebensversicherung AG erhalten Sie in den Downloads anbei.

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