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HDI: Kleine Ursache mit großer Wirkung: Versagen elektrischer Anlagen

27.09.2016 13:38

HDI informiert:

Brandverhütung – Versagen elektrischer Anlagen

Brandschäden in Unternehmen werden oft durch das Versagen elektrischer Anlagen hervorgerufen. Statistisch gesehen tritt diese Schadenursache mit am häufigsten auf. Dabei können diese Schäden die Firma empfindlich treffen, insbesondere dann, wenn hochwertige Maschinen oder Anlagen in Mitleidenschaft gezogen sind und deren Wiederbe-schaffung mit hohem Kosten- und Zeitaufwand verbunden ist.

Oft können empfindliche Beeinträchtigungen bis hin zur vollständigen Zerstörung von Betriebsgebäuden, der kaufmännischen- und der technischen Betriebseinrichtung sowie von Waren und Vorräten entstehen. In Folge dessen kommt es dann zusätzlich zu Ertrags- und Gewinnausfällen, weil Lieferverpflichtungen nicht eingehalten werden können. Zum besseren Schutz des Betriebes kann aber wirksam vorgebeugt werden, wenn man besonderes Augenmerk auf elektrische Anlagen richtet.

Neben der regelmäßigen Wartung und Instandhaltung elektrischer Anlagen ist es daher wichtig, diese auch durch einen Elektro-Sachverständigen nach den anerkannten Regeln der Elektrotechnik regelmäßig überprüfen zu lassen. Bei manchen Branchen oder Betriebsarten wird diese Überprüfung sogar vorausgesetzt, um Versicherungsschutz gegen Brandschäden zu erhalten, und als Sicherheitsvorschrift vertraglich vereinbart.

Demnach muss die Überprüfung jährlich und soweit diese keine gravierenden Mängel ergibt nur alle zwei Jahre erfolgen. Eine vergleichbare Prüfpflicht ergibt sich im Übrigen aufgrund der berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften, auch wenn dort der Personenschutz im Vordergrund steht. Im Prinzip können beide Prüfungen auch gleichzeitig vorgenommen werden, sodass der Zeitaufwand minimiert werden kann.

Auch wenn dies im Versicherungsvertrag nicht ausdrücklich vereinbart ist, ist es ratsam die elektrischen Anlagen durch einen Sachverständigen überprüfen zu lassen, um den Betrieb optimal zu schützen.

In Ergänzung dazu kann auch eine Thermografie-Untersuchung helfen, Risiken zu minimieren. Bei der Thermografie werden mittels einer Wärmebildkamera Oberflächen von elektrischen Anlagen gemessen. Die gemessene Wärmestrahlung wird visualisiert. Damit können Schwachstellen und Schäden erkannt und Brand- und Unfallgefahren geortet werden. Die Thermografie kann im laufenden Betrieb ohne Abschaltung von Anlagen erfolgen und sollte stets durch einen anerkannten Sachverständigen erfolgen.

Die Kosten der Überprüfung elektrischer Anlagen hängen von den betrieblichen Gegebenheiten und vom jeweiligen Prüfumfang ab. Gleichzeitig können geeignete Maßnahmen auch helfen, die Versicherungsprämien zu reduzieren. Eine Abstimmung mit Ihrem Ansprechpartner bei HDI ist daher empfehlenswert. Auch bei der Suche nach geeigneten Sachverständigen in der Nähe Ihres Kunden können wir behilflich sein.

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