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HDI: Brandstiftung – wie sich Unternehmen schützen können.

27.03.2017 14:42

Der HDI informiert:

Zu einer der häufigsten Ursachen für Brandschäden zählt die Brandstiftung. Besonders während der Nachtzeit, an Wochenenden oder wenn in der Ferienzeit der Betrieb teilweise oder vollständig ruht, steigt die Brandstiftungsgefahr. Doch wie können sich Unternehmen schützen?

Da Brandschäden meist erheblichen Einfluss auf den Betrieb und den betrieblichen Erfolg haben, gilt es hier, in besonderer Weise vorzubeugen. Dabei bieten geeignete Maßnahmen nicht nur Schutz vor Brandstiftung an sich, sondern gleichzeitig auch Schutz vor z. B. Einbrüchen. Man kann also durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen gleich mehrfach profitieren. Darüber hinaus können hierdurch auch Versicherungsprämien gesenkt werden.

Welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden können hängt stark von den örtlichen Gegebenheiten ab. Dabei gilt stets, es potenziellen Tätern so schwer wie möglich zu machen. In der Praxis haben sich folgende beispielhaft aufgezählte Maßnahmen bewährt:

  • Das Betriebsgrundstück wird umzäunt und außerhalb der Betriebszeiten sind Tore und Zu-gänge verschlossen. Der Zaun verfügt idealerweise über einen Übersteigschutz. Somit wird der Zugang auf das Grundstück erschwert.
  • Scheinwerfer, die mit Bewegungsmelder ausgerüstet sind, leuchten das Betriebsgrundstück während der Nachtzeit aus. Insbesondere große Grundstücke und Außenanlagen, Gebäudefronten, Einfahrten oder Höfe können damit ausgeleuchtet werden. Nähert sich eine Person dem Betrieb, muss sie damit rechnen, leichter erkannt zu werden, weil der Schutz der Dunkelheit nicht mehr gegeben ist.
  • Es befinden sich keine brennbaren Stoffe auf dem Betriebsgrundstück. Ist dies nicht zu vermeiden, werden diese Stoffe nicht direkt am Gebäude und auch nicht direkt an der Grundstücksgrenze gelagert.
  • Brennbare Abfälle (Kartonagen, Verpackungen etc.), die auf dem Betriebsgrundstück gelagert werden, befinden sich in verschließbaren, nicht brennbaren (Stahl-) Containern. Die Entsorgung dieser Abfälle erfolgt in regelmäßigen Abständen.
  • Die Zugänge zu den Gebäuden werden mechanisch ausreichend gesichert. Ist die Außenhaut des Gebäudes entsprechend geschützt werden Täter eher abgehalten, ihr Vorhaben weiterzuverfolgen. Gibt es mehrere Nutzer in einem Gebäude, regeln intelligente Schließsysteme, wer Zutritt zu den Bereichen hat, die z. B. dem allgemeinen Gebrauch dienen. Die Zugänge zu den eigenen Betriebsräumen werden zusätzlich geschützt. Der Kreis derer, die die notwendigen Schlüssel verwenden, wird dabei so klein wie möglich gehalten.
  • Im Bedarfsfall erfolgt die Installation einer Einbruchmeldeanlage mit Aufschaltung auf eine ständig besetzte Stelle (z. B. zu einem Wach- und Sicherheitsunternehmen). Rundgänge während der Nachtzeit durch Mitarbeiter eines Wach- und Sicherheitsunternehmens bieten zusätzlichen Schutz.
  • Eine Brandmeldeanlage wird installiert. Sie trägt dazu bei, dass eine Brandentstehung frühzeitig erkannt und die Feuerwehr alarmiert wird.
  • Eine lückenlose Videoüberwachung des Betriebsgrundstücks wird installiert. Im Falle eines Falles kann schnell gehandelt werden. Täter können leichter überführt werden.


Die Liste der Maßnahme lässt sich noch weiterführen. Welche Maßnahmen geeignet sind, muss individuell ermittelt werden. Dabei empfiehlt sich stets eine enge Abstimmung mit dem Versicherer.

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