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Allianz: Direktversicherung für Schweizer Grenzgänger

03.11.2016 09:18

Allianz informiert:

Diese Fachinformation ist primär an alle bAV-Vermittler in Grenznähe zur Schweiz adressiert.  
 
Bei Direktversicherungen für Schweizer Grenzgänger besteht Handlungsbedarf. Dies betrifft sowohl unseren Bestand als auch zukünftige Neuverträge.

Hintergrund

Die steuerliche Förderung der Beiträge zu einer Direktversicherung für Schweizer Grenzgänger beruht auf einer Verfügung der OFD Karlsruhe, die von der OFD konkretisiert wurde. Das hat zu Irritationen auf dem Markt geführt.

Schweizer Arbeitgeber tun sich schwer mit ihnen unbekannten deutschen Versicherungsverträgen und haben in der Vergangenheit häufig eine Bestätigung gefordert, wonach sie lediglich formal die Versicherungsnehmereigenschaft einnehmen und ihnen über den Vertragsschluss hinaus keine Pflichten aus dem Vertragsschluss erwachsen.

Die OFD Karlsruhe hat diese Praxis beendet und verlangt, dass der Arbeitgeber einer steuerlich geförderten Direktversicherung Versicherungsnehmer mit allen daraus resultierenden Rechten und Pflichten sein muss. Die ersten Finanzämter haben auf diese Verfügung reagiert und verlangen nach einer entsprechenden Bestätigung.

Wir haben unsere Unterlagen an die geänderten Vorgaben angepasst. Um sicher zu gehen, dass sie von den Finanzämtern anerkannt werden, haben wir sie - in mehreren „Schleifen“, daher die lange Dauer des Prozesses - mit den Finanzbehörden abgestimmt.

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Entscheidung über die steuerliche Förderung der Beiträge zum konkreten Vertrag immer das jeweils zuständige Finanzamt trifft.   

Folgen für unseren Bestand

Um die steuerliche Förderung der Beiträge zu gewährleisten, werden wir alle Kunden in unserem Bestand über den jeweils im Vertrag hinterlegten Korrespondenzpartner anschreiben (das Muster eines Kundenbriefs und eines Nachtrags finden Sie im ersten und zweiten Anhang).  

Neupolicierung

Wir haben unseren Antrag „Firmen-Grenzgänger Schweiz“ überarbeitet und die Zweckbindung dort integriert (dritter Anhang, Seite 3 „Inkasso“). Vorteil: Weitere Vereinbarungen benötigen wir in Zukunft nicht.

Ein Hinweis noch:

Die Finanzverwaltung verlangt, dass jede Erhöhung der Beiträge durch eine ausdrückliche Zweckbindungsvereinbarung (Verwendung der Beiträge ausschließlich zur Zahlung an den Versicherer) begleitet werden muss. Dabei ist es unerheblich, ob eine Dynamik von vornherein vereinbart wurde oder die Erhöhung auf einer Einzelvereinbarung beruht. Wir bitten Sie, dies bei Beitragserhöhungen zu berücksichtigen. Bitte kommen Sie bei Bedarf auf uns zu, gerne stellen wir Ihnen einen Formulierungsvorschlag zur Verfügung.  

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